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Infiltrationen

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zur lokalen Schmerztherapie

Die lokale Schmerztherapie beschreibt die Applikation eines Medikamentengemisches an den schmerzverursachenden Herd, wodurch Schmerzzustände beseitigt bzw. gelindert werden können.

Das Medikamentengemisch besteht üblicherweise aus einem Lokalanästhetikum, einem Schmerzmittel sowie einem entzündungshemmenden Medikament (meist Cortison).

Die Dosierung der Medikamente wird auf Grund der gezielten lokalen Einbringung sehr niedrig gehalten, wodurch systemische Nebenwirkungen üblicherweise vermieden werden.

Indikationen

für eine lokale Schmerztherapie

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Die Behandlung eignet sich zur effektiven und schnellen Schmerztherapie an der Wirbelsäule, in den Gelenken, an Muskeln oder Sehnen. 

Die Schmerzlinderung tritt meistens kurze Zeit nach der Behandlung.

Die Häufigkeit der notwendigen Infiltrationen hängt von der Schmerzintensität, der Behandlungsstelle sowie dem Krankheitsbild ab.

Oftmals reicht bereits eine einmalige Infiltration aus, um den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und der krankhaften Körperstelle die Möglichkeit zu geben, sich zu entspannen und somit die Grunderkrankung zu lösen.

Meist werden Infiltrationen u.a. bei folgenden Erkrankungen durchgeführt:

  • Schulterschmerzen

  • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule/akute Rücken- und/oder Nackenschmerzen

  • Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis)

  • Sehnenansatzentzündungen (Insertionstendinosen)

  • Tennisarm

  • Knieschmerzen

  • Hüftgelenksbeschwerden

  • Bandscheibenvorfall (Prolaps) oder -vorwölbung (Protrusion)

  • degenerative Verschleißerscheinungen der Gelenke (z.B. Supraspinatussehnensyndrom)

  • Facettensydrom (Erkrankung der Gelenke zwischen den Wirbelkörpern, die zu Rückenschmerzen führen kann)

  • Lumboischialgie

  • Spinalkanalstenose

  • ISG-Blockaden (Iliosakralgelenk im Bereich der Hüfte)

Infusionen

  • zur Schmerztherapie
  • zur Rehydrierung des Körpers
  • zur raschen und direkten Verabreichung von Medikamenten, Vitaminen und Spurenelementen
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Selbstverständlich verabreichen wir je nach Krankheitsbild die für Sie passende Infusion.

Diese sind je nach Zusammensetzung unterschiedlich und auch der Einsatzzweck kann variieren.

Die Vorteile einer Infusion liegen in der raschen und direkten Verabreichung, ohne den Magen-Darm-Trakt zu belasten. Zudem kann die Auswahl der Medikamente direkt auf das Krankheitsbild des Patienten abgestimmt werden.

In unseren gemütlichen Behandlungszimmern können Sie sich entspannen und erhalten in angenehmer Atmosphäre die für Sie passende Therapie.

Vitamin C - Infusionen

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Das wasserlösliche Vitamin C (im Fachbegriff Ascorbinsäure) hat unterschiedliche Funktionen im Körper inne und gilt als essenzieller Nährstoff.

Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt, im besonderen am Aufbau von Bindegewebe, Knochen, Knorpeln und dem Zahnfleisch.

Vitamin C fungiert im menschlichen Körper als wichtiges Antioxidans - es hilft, oxidativen Stress zu reduzieren und stellt so eine wichtige Prophylaxe bei chronischen Erkrankungen dar.

Im Laufe der Evolution hat der menschliche Körper verlernt, Vitamin C selbst herzustellen, auch die Speicherkapazität von Vitamin C ist sehr gering, daher muss es mittels der Nahrung oder in direkter Form, mittels einer Infusion, zugeführt werden.

Durch eine Vitamin-C-Infusion wird ein hoher Vitamin-C-Spiegel im Blut erreicht, sodass vom Gewebe mehr Vitamin C aufgenommen werden kann. Diese hohe Vitamin C-Konzentration im Blut kann durch Nahrung und/oder Nahrungsergänzungsmittel nicht erreicht werden.

Wir empfehlen Vitamin C-Infusionen bei folgenden Indikationen:

  • bei akuten und chronischen Infektionen, die mit einem erhöhten Vitamin C-Bedarf einhergehen

  • zur Immunstärkung während der kalten Wintermonate

  • bei bekannter unausgewogener Ernährung 

  • zur Unterstützung des Körpers bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, z. B. Arthritis 

  • bei chronischer Müdigkeit und Erschöpfung

  • bei Aufnahmestörungen im Darm

  • zur Regeneration nach Operationen

  • Rauchern/Raucherinnen

  • bei allergischen Erkrankungen

  • zur Heilung während und nach einer Herpes-Zoster-Infektion

  • bei verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit 

  • bei Menschen mit einem erhöhten Stresspegel

Multivitamin-Infusionen
 

B-Vitamine
Zink
Magnesium
Aminosäuren

Fühlen Sie sich oft müde, erschöpft oder gestresst?
 

Unser Körper braucht täglich eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, um leistungsfähig zu bleiben. Doch Stress, unausgewogene Ernährung oder anhaltende Belastungen können zu einem Mangel führen – mit Folgen für Energie, Konzentration und Immunsystem.

Eine Multivitamin-Infusion versorgt Ihren Körper direkt über den Blutkreislauf mit hochdosierten Vitalstoffen – schnell, effektiv und ohne den Umweg über den Verdauungstrakt.
 

Erleben Sie, wie neue Energie, mentale Klarheit und frische Vitalität zurückkehren – spürbar von innen heraus.

Multivitamin-Infusionen sind sinnvoll bei:

  • Erschöpfung und Energiemangel

  • geschwächtem Immunsystem

  • Stress und erhöhter Belastung im Alltag

  • Regeneration nach Krankheit oder sportlicher Anstrengung

  • Unterstützung bei Detox- oder Anti-Aging-Programmen

Infusionen zum Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich

bei Durchfall und Erbrechen

Infusionen bei Übelkeit und Erbrechen werden dann gegeben, wenn der Körper zu viel Flüssigkeit oder Elektrolyte verloren hat oder wenn Medikamente gegen die Beschwerden nicht oral eingenommen werden können.

 

Sie unterstützen bei

  • Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich

  • Linderung der Übelkeit

  • Stabilisierung des Kreislaufs

  • Unterstützung der Regeneration

Infusionen zum Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich werden eingesetzt, wenn der Körper seinen Bedarf nicht ausreichend über die normale Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme decken kann.

Typische Situationen sind akute Erkrankungen mit starkem Flüssigkeitsverlust (z. B. durch Durchfall, Erbrechen oder Fieber), nach Operationen, bei ausgeprägter Dehydrierung oder bei Störungen des Elektrolythaushalts. Ziel der Infusionstherapie ist es, den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren, lebenswichtige Mineralstoffe auszugleichen und die körperliche Funktion rasch zu unterstützen.

Eisen-Infusionen

  • bei akutem Eisenmangel nach Laborbestimmung
  • wenn orale Eisenmedikamente nicht vertragen werden
  • zur schnellen Behebung eines Eisenmangels

Eiseninfusionen werden eingesetzt, wenn ein Eisenmangel besteht, der nicht ausreichend durch orale Präparate ausgeglichen werden kann oder wenn eine schnelle Auffüllung der Eisenspeicher medizinisch erforderlich ist.

 

Dies ist beispielsweise der Fall bei ausgeprägter Eisenmangelanämie, chronischen Erkrankungen, Resorptionsstörungen im Magen-Darm-Trakt oder wenn Tabletten nicht vertragen werden. Auch vor größeren Operationen oder bei anhaltendem Blutverlust kann eine intravenöse Eisengabe sinnvoll sein. Ziel der Behandlung ist es, den Eisenhaushalt rasch zu normalisieren, die Blutbildung zu unterstützen und Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsabfall oder Konzentrationsstörungen zu verbessern.

Ein Eisenmangel entwickelt sich oft schleichend und kann sich durch verschiedene unspezifische Beschwerden bemerkbar machen. Zu den häufigsten Merkmalen zählen anhaltende Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Viele Betroffene berichten zudem über Blässe von Haut und Schleimhäuten, Schwindel oder Kopfschmerzen.

Typisch sind auch körperliche Veränderungen wie brüchige Nägel, Haarausfall oder eingerissene Mundwinkel. Bei fortgeschrittenem Eisenmangel kann es zu einer sogenannten Eisenmangelanämie kommen, die sich zusätzlich durch Kurzatmigkeit bei Belastung, Herzklopfen und allgemeine Schwäche äußert.

Da die Symptome oft unspezifisch sind, lässt sich ein Eisenmangel zuverlässig nur durch eine ärztliche Abklärung und entsprechende Blutuntersuchungen feststellen.

Wichtige Information zur Eiseninfusion

Eiseninfusionen sind in der Regel gut verträglich, können jedoch – wie jede medizinische Behandlung – mit Nebenwirkungen oder Komplikationen verbunden sein. Häufig treten vorübergehende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder ein Wärmegefühl während der Infusion auf.

Gelegentlich kann es zu lokalen Reaktionen an der Einstichstelle kommen, etwa Schmerzen, Rötung oder – selten – zu einer Verfärbung der Haut, wenn Eisen in das umliegende Gewebe gelangt. Auch Blutdruckabfälle oder Kreislaufreaktionen sind möglich, weshalb die Infusion unter ärztlicher Überwachung erfolgt.

Seltene, aber potenziell schwerwiegende Komplikationen sind allergische Reaktionen bis hin zur anaphylaktischen Reaktion. Aus diesem Grund wird die Behandlung in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt, sodass im Bedarfsfall rasch eingegriffen werden kann. Insgesamt ist das Risiko für schwere Nebenwirkungen bei modernen Eisenpräparaten jedoch gering.

Ablauf der Eiseninfusion

Eiseninfusionen finden bei uns im Liegen statt - bitte nehmen Sie sich ca. 3 Stunden Zeit - so lange wird es dauern, bis das Eisenpräparat in Ihren Körper gelangt ist.

Gerne können Sie sich etwas zum Lesen mitnehmen oder Sie entspannen gemütlich in unserem Infusionsraum.

Wir bitten um Terminvereinbarung!

Das Eisenpräparat wird Ihnen nach dem Arztgespräch auf Ihre E-Card geladen. Dieses dann bitte aus der Apotheke holen und mitbringen.

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Termine
 

Für unsere Infusionstherapien ersuchen wir um Terminvereinbarung.

Für Eiseninfusionen ist ein aktuelles Labor oder eine Überweisung eines Facharztes sowie ein ärztliches Vorgespräch notwendig.

Dr. med. univ. Hanna Grünzweig

Ärztin für Allgemein- und Familienmedizin Akupunktur-Diplom * Notarzt-Diplom

Bach-Blüten-Therapeutin

Golfplatzstraße 11
4048 Puchenau
Telefon: 0732-22 15 65
E-Mail: praxis@dr-gruenzweig.at

©2026 Dr.med.univ. Hanna Grünzweig

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